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Melatonin

Was ist Melatonin?

Melatonin ist ein Hormon, das vom Körper produziert wird und eine wichtige Rolle bei der Regulation des Schlaf-Wach-Zyklus spielt. Die wissenschaftliche Bezeichnung für Melatonin lautet N-Acetyl-5-methoxytryptamin. Es wird von der Zirbeldrüse im Gehirn aus dem Aminosäure-Derivat Tryptophan synthetisiert und in den Blutkreislauf abgegeben.

Die Produktion von Melatonin wird von Licht beeinflusst: Während des Tages, wenn es hell ist, wird die Melatoninproduktion unterdrückt, während sie nachts, wenn es dunkel ist, angeregt wird. Das Hormon hat auch eine wichtige Rolle bei der Regulierung von anderen biologischen Rhythmen im Körper, wie der Körpertemperatur, dem Immunsystem und dem Stoffwechsel.

Melatonin wird oft als Nahrungsergänzungsmittel verwendet, um den Schlaf-Wach-Zyklus zu regulieren und Schlafstörungen zu behandeln. Es gibt auch Hinweise darauf, dass Melatonin eine antioxidative Wirkung hat und als Neuroprotektor agieren kann. Darüber hinaus wird es auch bei der Behandlung von Jetlag, Depressionen und anderen Störungen eingesetzt.

Wie ist die Wirkung von Melatonin?

Melatonin hat verschiedene Wirkungen auf den Körper. Es reguliert den Schlafrhythmus und steuert den Tag-Nacht-Rhythmus. Die Produktion von Melatonin wird in der Nacht verstärkt, was dazu führt, dass man müde wird und schlafen möchte. Es beeinflusst auch die Aktivität des Immunsystems und wirkt als Antioxidans, indem es Zellen vor oxidativem Stress schützt.

Melatonin kann auch bei der Regulation des Hormonhaushalts helfen. Es kann beispielsweise den Spiegel des Wachstumshormons erhöhen und den Östrogenspiegel senken. Es wurde auch gezeigt, dass es bei der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei der Verbesserung von Stimmung und Gedächtnis eine Rolle spielen kann.

Darüber hinaus kann Melatonin auch bei der Behandlung von Schlafstörungen, Jetlag und Depressionen eingesetzt werden. Es gibt auch Hinweise darauf, dass es bei der Behandlung von Migräne und Alzheimer wirksam sein könnte.

Wichtige Eigenschaften von Melatonin:

  1. Regulation des Schlaf-Wach-Rhythmus: Melatonin reguliert den zirkadianen Rhythmus des Körpers, indem es den Schlaf-Wach-Zyklus beeinflusst. Es signalisiert dem Körper, dass es Zeit ist, sich auszuruhen und den Schlaf einzuleiten.
  2. Antioxidative Wirkung: Melatonin ist ein starkes Antioxidans und kann somit helfen, Schäden durch freie Radikale zu reduzieren.
  3. Immunmodulation: Melatonin beeinflusst das Immunsystem und kann die Immunantwort stärken, indem es die Produktion von Antikörpern und weißen Blutkörperchen erhöht.
  4. Anti-aging: Melatonin kann dabei helfen, den Alterungsprozess zu verlangsamen, indem es oxidative Schäden reduziert und die Zellregeneration unterstützt.
  5. Reduktion von Stress: Melatonin kann helfen, Stress und Angstzustände zu reduzieren, indem es das Nervensystem beruhigt und die Produktion von Stresshormonen wie Cortisol hemmt.
  6. Schutz vor neurodegenerativen Erkrankungen: Melatonin kann vor neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson schützen, indem es die Produktion von schädlichen Proteinen reduziert und Entzündungen hemmt.
  7. Regulierung von Stoffwechselprozessen: Melatonin kann den Stoffwechsel regulieren, indem es die Freisetzung von Insulin und die Aufnahme von Glukose beeinflusst.

Diese Liste ist nicht vollständig und es gibt noch viele weitere Eigenschaften von Melatonin, die in der Forschung untersucht werden.

Wie beeinflusst Melatonin den Alterungsprozess?

Melatonin hat eine Anti-Aging-Wirkung, da es als Antioxidans wirkt und somit die Zellen vor oxidativem Stress schützt. Zudem ist bekannt, dass die Produktion von Melatonin mit dem Alter abnimmt, was zu einem gestörten Schlafrhythmus und anderen altersbedingten Beschwerden führen kann. Daher wird Melatonin auch oft als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt, um Schlafstörungen im Alter zu behandeln und den allgemeinen Gesundheitszustand zu verbessern. Es gibt auch Hinweise darauf, dass Melatonin die Funktion des Immunsystems und die Kognition verbessern kann. Allerdings sind weitere Studien notwendig, um diese Zusammenhänge genauer zu erforschen.

Welche Prozesse sorgen für die antioxidative Wirkung von Melatonin?

Die antioxidative Wirkung von Melatonin wird auf verschiedene Weisen erklärt:

  1. Direkte Neutralisierung von freien Radikalen: Melatonin kann direkt mit reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) und Stickstoffspezies (RNS) reagieren und diese neutralisieren, bevor sie Schäden an Zellen und Geweben verursachen können.
  2. Erhöhung der Aktivität von Antioxidantien: Melatonin kann die Aktivität von antioxidativen Enzymen wie Superoxiddismutase (SOD), Katalase (CAT) und Glutathionperoxidase (GPx) erhöhen und dadurch die Abwehr von freien Radikalen im Körper verstärken.
  3. Chelatbildung von Metallionen: Melatonin kann Metallionen wie Eisen und Kupfer binden und dadurch die Bildung von ROS durch Metallkatalyse verhindern.
  4. Beeinflussung von Signalwegen: Melatonin kann Signalwege modulieren, die für die Entstehung von oxidativem Stress verantwortlich sind, wie z.B. den NF-kB- oder den MAP-Kinase-Signalweg.

Diese antioxidative Wirkung von Melatonin ist von großer Bedeutung für die Gesundheit, da oxidativer Stress zu vielen Erkrankungen beitragen kann, wie z.B. Diabetes, Krebs, Alzheimer und Herzerkrankungen.

Warum wird Melatonin in Nahrungsergänzungsmitteln verwendet?

Melatonin wird in Nahrungsergänzungsmitteln verwendet, um bei Schlafstörungen und Jetlag zu helfen. Melatonin wird in der Regel als kurzfristige Behandlung eingesetzt, um den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus zu regulieren und die Einschlafzeit zu verkürzen. Es kann auch zur Behandlung von Schlaflosigkeit bei älteren Menschen, Menschen mit Sehbehinderung und Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen eingesetzt werden. Darüber hinaus gibt es Hinweise darauf, dass Melatonin eine antioxidative Wirkung hat und die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems unterstützen kann.

Welche Funktion übernimmt Melatonin in Enteramin Naturalis?

Melatonin ist eine der enthaltenen Zutaten in Enteramin Naturalis. Es wird hinzugefügt, um die natürliche Produktion von Melatonin im Körper zu ergänzen und zu unterstützen. Die Dosierung von Melatonin in Enteramin Naturalis wurde speziell ausgewählt, um die Schlafqualität und den Schlaf-Wach-Rhythmus zu verbessern und damit das allgemeine Wohlbefinden zu fördern. Darüber hinaus wird angenommen, dass die antioxidativen Eigenschaften von Melatonin dazu beitragen können, den Körper vor oxidativem Stress und Schäden durch freie Radikale zu schützen.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Melatonin eine wichtige Rolle im menschlichen Körper spielt und für die Regulation des Schlaf-Wach-Rhythmus verantwortlich ist. Es wird hauptsächlich nachts im Gehirn produziert und hat neben seiner schlaffördernden Wirkung auch antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften.

Melatonin wird oft in Nahrungsergänzungsmitteln eingesetzt, um Schlafstörungen zu behandeln, aber auch zur Unterstützung des Immunsystems und zur Reduktion von Jetlag-Symptomen. Es gibt zahlreiche wissenschaftliche Studien, die die Wirkung und Wirksamkeit von Melatonin untersucht haben, insbesondere in Bezug auf Schlafstörungen, aber auch in anderen Bereichen wie Krebs, Alzheimer und Parkinson.

Allerdings sollten Nahrungsergänzungsmittel mit Melatonin nur unter ärztlicher Aufsicht und Beratung eingenommen werden, da es möglicherweise Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten geben kann und nicht für alle Personen geeignet ist.

Gibt es Studien zur Wirkung und Wirksamkeit von Melatonin?

Ja, es gibt zahlreiche Studien zur Wirkung und Wirksamkeit von Melatonin.

Hier sind einige Beispiele:

  • Eine Studie aus dem Jahr 2001 untersuchte die Wirkung von Melatonin auf den Schlaf von Menschen mit Schlafstörungen. Die Ergebnisse zeigten, dass Melatonin die Schlafqualität verbesserte und die Einschlafzeit verkürzte. (Quelle: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11763987/)
  • Eine Studie aus dem Jahr 2006 untersuchte die Auswirkungen von Melatonin auf den Schlaf von älteren Menschen. Die Ergebnisse zeigten, dass Melatonin die Schlafqualität verbesserte und die Schlafdauer verlängerte. (Quelle: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17053484/)
  • Eine Studie aus dem Jahr 2011 untersuchte die Wirkung von Melatonin auf Angstzustände bei Patienten mit generalisierter Angststörung. Die Ergebnisse zeigten, dass Melatonin die Symptome der Angststörung signifikant reduzierte. (Quelle: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21199787/)
  • Eine Studie aus dem Jahr 2017 untersuchte die Wirkung von Melatonin auf den Blutdruck bei hypertensiven Patienten. Die Ergebnisse zeigten, dass Melatonin den systolischen und diastolischen Blutdruck signifikant senkte. (Quelle: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28249196/)

Es gibt eine große Anzahl von wissenschaftlichen Arbeiten und Studien, die Melatonin untersucht haben.

Hier sind einige Beispiele:

  • Carrillo-Vico A, Lardone PJ, Alvarez-Sánchez N, Rodríguez-Rodríguez A, Guerrero JM. „Melatonin: buffering the immune system.“ Int J Mol Sci. 2013;14(4):8638-83.
  • Tan DX, Manchester LC, Liu X, Rosales-Corral SA, et al. „Melatonin: a hormone, a tissue factor, an autocoid, a paracoid, and an antioxidant vitamin.“ J Pineal Res. 2003;34(1):75-8.
  • Andersen LP, Gögenur I, Rosenberg J, Reiter RJ. „The safety of melatonin in humans.“ Clin Drug Investig. 2016;36(3):169-75.
  • Hardeland R. „Melatonin and the pathologies of weakened or dysregulated circadian oscillators.“ J Pineal Res. 2017;62(1). doi: 10.1111/jpi.12388.
  • Reiter RJ, Tan DX, Manchester LC, Qi W. „Biochemical reactivity of melatonin with reactive oxygen and nitrogen species: a review of the evidence.“ Cell Biochem Biophys. 2001;34(2):237-56.

Es gibt auch zahlreiche Studien zur Verwendung von Melatonin als Nahrungsergänzungsmittel zur Verbesserung von Schlafstörungen, Jetlag und anderen Erkrankungen sowie zur Wirkung von Melatonin auf verschiedene Aspekte der Gesundheit, wie zum Beispiel auf die Immunfunktion, die kognitive Leistungsfähigkeit und die Entzündungsreaktion im Körper.

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